Erziehungsberatung in Dresden – Unterstützung für Eltern, Kinder und Jugendliche
Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht?
- Unterschiedliche Erziehungsansichten belasten unsere Partnerschaft.
- Mein Kind wird gemobbt – und ich weiß nicht, wie ich richtig helfen kann.
- Medienkonsum und Konflikte um Handy oder Computerspiele nehmen überhand.
- Die schulischen Leistungen meines Kindes verschlechtern sich zunehmend.
- Der Alltag mit meinem Kind ist sehr anstrengend und bringt mich an meine Grenzen.
- Die Pubertät meines Kindes überfordert mich, und ich wünsche mir professionelle Unterstützung.

Bei mir finden Sie kompetente Unterstützung, wenn Sie …
- sich Unterstützung wünschen, um neue Sichtweisen zu entwickeln und eigene Lösungswege zu finden („Hilfe zur Selbsthilfe“).
- Herausforderungen im Alltag mit Ihren Kindern besser verstehen und bewältigen möchten.
- sich einen neutralen, professionellen Blick von außen auf Ihre familiäre Situation wünschen.
- als Kind oder Jugendlicher das Bedürfnis haben, mit einer unabhängigen Vertrauensperson über familiäre oder persönliche Themen zu sprechen.
- die Kommunikation zwischen Eltern und Kind stärken und einen wertschätzenden Umgang fördern möchten.
In solchen Situationen kann es entlastend sein, eine außenstehende, fachlich geschulte Ansprechperson an der Seite zu haben, die zuhört, strukturiert und dabei unterstützt, neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Erziehungsberatung und Beratung für Kinder, Jugendliche und Familien
In meiner Praxis beginnt Beratung häufig mit der Unterstützung von Paaren bei Beziehungsthemen. Werden diese besser verstanden oder geklärt, rücken oft Fragen der Kindererziehung in den Fokus. Denn das Verhalten von Kindern, die familiäre Dynamik und die Partnerschaft stehen in enger Wechselwirkung und beeinflussen sich gegenseitig.
Herausforderungen zeigen sich häufig bereits im Kleinkindalter und können sich im Laufe der Entwicklung – insbesondere während der Pubertät – verstärken. Eltern erleben dabei unter anderem:
nachlassende schulische Leistungen,
fehlende Mithilfe oder häufige Konflikte im Alltag,
herausforderndes oder grenzüberschreitendes Verhalten,
zunehmenden Medienkonsum und Schwierigkeiten im Umgang mit Regeln.
Solche Situationen können verunsichern, belasten und das Familienklima nachhaltig beeinflussen. Eine professionelle Begleitung kann dabei helfen, Zusammenhänge besser zu verstehen, neue Sichtweisen zu entwickeln und den Umgang miteinander spürbar zu entlasten.
Mein Angebot: Psychosoziale Erziehungsberatung
Meine Arbeit ist geprägt von fundierten psychologischen, systemischen und lösungsorientierten Ansätzen sowie langjähriger Beratungserfahrung. Mehr zu meiner Arbeitsweise und meinem beruflichen Hintergrund finden Sie auf der Seite → Über mich.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Vermittlung allgemeiner Erziehungsmodelle oder schneller Ratschläge, sondern das gemeinsame Verstehen der individuellen familiären Situation. Jede Familie bringt eigene Werte, Erfahrungen und Dynamiken mit – diese bilden die Grundlage der Beratung.
Als neutrale und unvoreingenommene Begleiterin unterstütze ich Eltern, Kinder und Jugendliche dabei,
festgefahrene Muster zu erkennen,
neue Perspektiven einzunehmen,
und konkrete, alltagstaugliche Lösungswege zu entwickeln.
Gerade in belastenden oder konflikthaften Phasen fällt es schwer, Ruhe und Klarheit zu bewahren. Die Beratung bietet einen geschützten Rahmen, um innezuhalten, Orientierung zu gewinnen und den Familienalltag Schritt für Schritt wieder entspannter zu gestalten.
Viele Eltern fragen sich, wie eine Erziehungsberatung konkret abläuft und was sie erwartet. Transparenz und Klarheit sind mir dabei besonders wichtig.
Häufige Fragestellungen
In der Erziehungsberatung steht zunächst das gegenseitige Kennenlernen und das Verständnis Ihrer individuellen Situation im Vordergrund. Gemeinsam klären wir Ihre Anliegen, Ziele und Erwartungen an die Beratung.
Die weiteren Gespräche orientieren sich an Ihren Themen, Ihrem Tempo und den Bedürfnissen Ihrer Familie. Ziel ist es, neue Perspektiven zu entwickeln, Zusammenhänge besser zu verstehen und konkrete, alltagstaugliche Lösungsansätze zu erarbeiten.
Wie kann ich den Umgang mit Internet, Handy und Computerspielen sicherer gestalten?
Der Umgang mit digitalen Medien ist für viele Familien eine Herausforderung. Ein wichtiger Aspekt ist, dass Eltern im Gespräch mit ihren Kindern bleiben und echtes Interesse an deren Medienwelt zeigen. Kinder benötigen Aufmerksamkeit, Orientierung und klare, nachvollziehbare Regeln.
In der Beratung geht es darum, gemeinsam individuelle Vereinbarungen zu entwickeln, die sowohl Schutz als auch Freiräume ermöglichen. Ebenso wichtig ist die Vorbildrolle der Eltern sowie das Angebot alternativer Freizeitaktivitäten – sei es gemeinsames Spielen, Bewegung oder Zeit im Freien.
Ziel ist ein bewusster, altersangemessener Umgang mit Medien, der Konflikte reduziert und das Miteinander stärkt.
Mein Kind ist von Mobbing oder Cybermobbing betroffen – wie kann ich helfen?
Mobbing und Cybermobbing können Kinder und Jugendliche stark belasten. Während Mobbing häufig im schulischen Umfeld stattfindet, ist Cybermobbing zeit- und ortsunabhängig und kann sich dadurch besonders intensiv auswirken.
In der Beratung unterstütze ich Sie dabei, die Situation Ihres Kindes besser einzuordnen, Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und Ihr Kind emotional zu stärken. Gemeinsam suchen wir nach Wegen, wie Sicherheit, Selbstvertrauen und Handlungsfähigkeit wieder aufgebaut werden können.
Ich mache mir Sorgen, weil mein Kind regelmäßig das Essen verweigert – was kann ich tun?
Auffälliges Essverhalten oder Essverweigerung kann unterschiedliche Ursachen haben und sollte ernst genommen werden. Gerade bei Kindern und Jugendlichen spielen neben körperlichen auch seelische und soziale Faktoren eine wichtige Rolle.
In der Beratung unterstütze ich Sie dabei, mit Ihrem Kind behutsam über mögliche Hintergründe ins Gespräch zu kommen. Ziel ist es, Verständnis zu fördern, den Selbstwert zu stärken und gemeinsam zu klären, welche weiteren Schritte sinnvoll und notwendig sind.
Ich habe den Eindruck, dass mein Kind unter Ängsten oder depressiven Verstimmungen leidet – was ist jetzt wichtig?
Leistungsdruck, schulische Anforderungen und persönliche Belastungen können bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten oder depressiven Verstimmungen führen. Frühzeitige Unterstützung ist in solchen Situationen besonders wichtig.
In der Beratung biete ich einen geschützten Rahmen, um Sorgen ernst zu nehmen, Belastungen einzuordnen und erste Entlastung zu ermöglichen. Je nach Situation kann es sinnvoll sein, weitere fachliche oder medizinische Unterstützung einzubeziehen, um eine gute und abgestimmte Begleitung sicherzustellen.
Ich habe bei meinem Kind Alkohol, Nikotin oder Drogen entdeckt – wie sollte ich reagieren?
Der Kontakt mit Alkohol, Nikotin oder anderen Substanzen ist in der Pubertät keine Seltenheit und stellt Eltern häufig vor große Unsicherheiten. Verbote oder starke Vorwürfe führen dabei oft zu Rückzug oder Abwehr.
In der Beratung unterstütze ich Sie dabei, einen angemessenen und klaren Umgang mit der Situation zu finden. Ziel ist es, Gesprächsbereitschaft zu fördern, Vertrauen zu erhalten und gemeinsam mit Ihrem Kind Orientierung und Grenzen zu entwickeln.
Weiterführende Informationen
Ergänzend zur Beratung finden Eltern und Familien bei der Polizei-Beratung kostenfreie Informationsmaterialien wie Broschüren, Flyer und Videos – unter anderem zu den Themen Sucht, Gewalt, Stalking, sexueller Missbrauch und Sicherheit im Umgang mit Medien.
Ein Beispiel aus der Beratungspraxis: Umgang mit Teenagern
Im Rahmen meiner Ausbildung zur Gewaltprävention wurde mir eine Geschichte vermittelt, die verdeutlicht, wie nachhaltig gewalttätiges Verhalten wirken kann.
Ein Dozent berichtete von seiner Arbeit an Schulen, in denen Kinder und Jugendliche für die Folgen von Gewalt sensibilisiert werden. In einer Klasse mit auffällig hoher Aggressionsbereitschaft brachte er einen Teddy mit und forderte die Jugendlichen auf, diesen zu zerstören. Innerhalb kurzer Zeit war der Teddy stark beschädigt.
Anschließend bat er die Jugendlichen, den Teddy mithilfe von Nadel, Faden und weiteren Materialien wieder zu reparieren. Dieser Prozess nahm mehrere Stunden in Anspruch. Dabei wurde den Jugendlichen deutlich, wie schnell Zerstörung geschehen kann – und wie viel Zeit, Geduld und Verantwortung es braucht, um entstandene Schäden wieder zu heilen.
Diese Erfahrung verdeutlicht, wie wichtig es ist, frühzeitig über Gewalt, deren Folgen und alternative Handlungsweisen ins Gespräch zu kommen. In der Beratung geht es darum, genau hier anzusetzen: Wahrnehmung zu fördern, Verantwortung zu übernehmen und neue Wege im Umgang mit Konflikten zu entwickeln.
Weiterführende Informationen:
Fachliche Hintergründe und Materialien zum Thema Gewaltprävention stellt unter anderem der Bundesverband Gewaltprävention zur Verfügung.

Ein Gedanke, der meine Arbeit mit Familien begleitet: François VI. Duc de La Rochefoucauld: „An den Vorfahren kann man nichts ändern, aber man kann mitbestimmen, was aus den Nachkommen wird.“
Ich bin gerne für Sie da, wenn Sie Unterstützung bei familiären Anliegen benötigen. Oft genügt bereits eine veränderte Perspektive, um erste entlastende Schritte im Familienalltag zu ermöglichen.
Wenn Sie Fragen zur Erziehungsberatung haben oder sich unverbindlich informieren möchten, schreiben Sie mir gern eine E-Mail.
