Mobbingberatung in Dresden

Mobbing zerstört einen Menschen sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene. Deshalb möchte ich Sie auffordern: Verlassen Sie die Opferrolle und setzen Sie sich rechtzeitig zur Wehr.

Die Ursachen von Mobbing sind vielfältig. Zu den Motiven der Mobber zählen Abneigung dem Mobbing-Opfer gegenüber, Neid, eigener Frust, übertriebener Ehrgeiz und auch Existenzangst. Weiterhin wird Mobbing bei Arbeitgebern als Mittel zum Personalabbau verwendet.

Der Mobbing-Prozess setzt häufig schleichend nach einem – scheinbar belanglosen – Konflikt ein. Später wird das Mobbing-Opfer zunehmend in eine Außenseiterrolle gedrängt und das soziale Ansehen wird beispielsweise durch Verleumdungen beschädigt.

Die Betroffenen suchen vielmals die Schuld bei sich selbst. Je länger das Mobbing dauert, desto schwieriger wird es, eine Lösung zu finden. Weiterhin kommt es zu körperlichen und seelischen Erkrankungen. Eine Mobbingberatung kann hier Entlastung bringen.

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Die psychische Belastung bei Mobbing hat Einfluss auf die Gesundheit und das private Umfeld

Was können Sie tun, wenn Sie gemobbt werden? Der erste Schritt, um sich zu wehren, ist Hilfe von außen. Dabei ist es egal, ob der Beistand von einem Lehrer, Vorgesetzten oder Freund kommt. Darüber hinaus bietet es sich an, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Im Rahmen einer Mobbingberatung können wir Ihre schwierige Situation besprechen und gemeinsam einen Weg aus der Opferspirale finden. Oftmals bringt ein verständnisvolles Zuhören bereits Entlastung. Gern stehe ich Ihnen mit meinem Wissen und meiner Erfahrung zur Seite.

Dabei stellt das Training der sozialen Kompetenz eine tragende Säule der Mobbingberatung dar. Das bedeutet, wir stärken Ihr Selbstbewusstsein und trainieren Ihre kommunikativen Fähigkeiten sowie Ihre Konfliktbewältigungsstrategien.

Weiterhin besprechen wir Maßnahmen zum Stoppen des Mobbings, wie zum Beispie das Führen eines Mobbing-Tagebuchs. Wenn Sie dazu bereit sind, werden wir in einem Rollenspiel trainieren, wie Sie Ihr Gegenüber auffordern können, das unerwünschte Verhalten zu unterlassen. Denn oft kann eine Aussprache mit dem Mobber helfen, das Problem zu lösen. Ziel sollte es dabei sein, nach den Ursachen des Konflikts zu suchen und kompromissbereit für Lösungsvorschläge zu sein.

Ein weiteres Angebot in meiner Praxis ist das Erlernen und Anwenden von Entspannungsübungen, wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Tiefenentspannung oder Atementspannung. Gerade für Mobbing-Opfer ist es wichtig, eine geeignete Entspannungstechnik zu kennen, welche in schwierigen Situationen zuverlässig Entlastung bringt.

Vielleicht steht bei Ihnen auch erst einmal eine Auszeit an. Dann würden wir besprechen, wie Sie im Urlaub oder während einer Kur wieder zu Kräften kommen können.

Informationen zu Mobbing

Mobbing kann zu psychischen und physischen Erkrankungen führen.

Die Folgen von Mobbing sind sehr vielfältig. Dazu zählen unter anderem:

  • Verlust des Selbstvertrauens, Konzentrationsstörungen, Leistungsabfall
  • Ängste, Grübelzwang, Niedergeschlagenheit, Aggressionen, Gereiztheit
  • soziale Isolation
  • Depressionen bis hin zu Suizidgedanken und Suizidversuchen
  • Magenprobleme, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Schlafstörungen, Albträume, Appetitlosigkeit, Herzprobleme.

Die Gedanken des Mobbing-Opfers drehen sich fast ausnahmslos um das Problem. Der Betroffene steckt wie in einer Endlosschleife fest. Antrieb und Motivation verschwinden. Häufig kommt es zu langen Krankschreibungen. Die psychische Belastung von Mobbingopfern wirkt sich dabei auch auf Beziehungen im privaten Umfeld negativ aus.

Mobbing ist zu einem bekannten Begriff geworden. Doch nur die Wenigsten wissen, was genau sich hinter dem Begriff verbirgt. Um über Mobbing sprechen zu können, ist dies aber unumgänglich. Da ich selbst keine juristische Ausbildung absolviert habe, möchte ich mich an Dr. Martin Hensche, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht orientieren, welcher die De­fi­ni­ti­on des LAG (Landesarbeitsgericht) Thürin­gen empfiehlt.

Definition Mobbing des LAG Thüringen:

  1. Der be­trof­fe­ne Ar­beit­neh­mer wird von Kol­le­gen oder Vor­ge­setz­ten an­ge­fein­det, schi­ka­niert oder dis­kri­mi­niert.
  2. Er be­fin­det sich in ei­ner un­ter­le­ge­nen Po­si­ti­on.
  3. Die feind­se­li­gen Hand­lun­gen wer­den über ei­nen länge­ren Zeit­raum hin­weg und sys­te­ma­tisch vor­ge­nom­men, und
  4. sie sind rechts­wid­rig, so dass es für die­se Hand­lun­gen kei­nen recht­fer­ti­gen­den Grund (wie es ihn zum Beispiel für har­te, aber sach­li­che Kri­tik an Ar­beits­leis­tun­gen) gibt.

Ei­ne schi­kanöse und/oder dis­kri­mi­nie­ren­de Be­hand­lung liegt beispielsweise vor bei

  • Ver­spot­tung we­gen des Ge­schlechts, der Haut­far­be, der re­li­giösen oder po­li­ti­schen Ein­stel­lun­gen, des Pri­vat­le­bens, der Na­tio­na­lität oder we­gen ei­ner Be­hin­de­rung.
  • Zu­wei­sung sinn­lo­ser oder dem Ar­beits­ver­trag of­fen­sicht­lich nicht ent­spre­chen­der Auf­ga­ben,
  • Zu­wei­sung im­mer neu­er, nicht zu bewälti­gen­der Auf­ga­ben.
  • vollständi­gem Ent­zug von Ar­beits­auf­ga­ben oder
  • kurz­fris­tig hin­ter­ein­an­der aus­ge­spro­che­nen, of­fen­sicht­lich nicht ge­recht­fer­tig­ten Ab­mah­nun­gen.

Eine un­ter­le­ge­ne Po­si­ti­on bedeutet…

der Be­trof­fe­ne muss in ei­ne un­ter­le­ge­ne Po­si­ti­on ge­ra­ten sein. Das ist ins­be­son­de­re der Fall, wenn man an­ony­men An­schul­di­gun­gen aus­ge­setzt ist, wenn man als ein­zel­ner ei­ner Mehr­zahl von „Geg­nern“ ge­genüber steht oder wenn man von ei­nem Vor­ge­setz­ten an­ge­fein­det wird.

Sys­te­ma­tisch vor­ge­nom­men bedeutet…